Dr.
Birte Matthiessen
Dr. Birte Matthiessen leitet die Arbeitsgruppe Biodiversität am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Gruppe beschäftigt sich mit Mechanismen, die die Biodiversität in einem Ökosystem regulieren und mit der Bedeutung von Biodiversität für Ökosystemleistungen.
Ein Forschungsschwerpunkt sind mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität und vor allem auf die Interaktion zusammenlebender Arten. Mit ihrer Gruppe untersucht sie in nahezu natürlichen Gemeinschaften und über längere Zeiträume welche direkten und indirekten Mechanismen des Klimawandels einen Einfluss auf ökologische Gemeinschaften haben.
Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen besser zu verstehen und dadurch realistisch einschätzen zu können, welche Folgen der Klimawandel für Meeresökosysteme hat. Es geht aber auch darum einschätzen zu können, welche Widerstandskraft Ökosysteme haben. Ihre Expertise bringt Birte Matthiessen in zahlreichen Projekten ein.
Birte Matthiessen steht für Gespräche, Interviews oder Anhörungen zur Verfügung zu den Themen:
- Biodiversität, Funktion von Biodiversität, Biodiversität und Ökosystemleistungen
- Auswirkungen Klimawandel auf Biodiversität, Verlust der biologischen Vielfalt, Auswirkungen Verlust biologische Vielfalt auf Ökosysteme
- Koexistenz von Arten
- Marine Nahrungsnetze
- Phytoplankton
Dr. Birte Matthiessen leitet die Arbeitsgruppe Biodiversität am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Gruppe beschäftigt sich mit Mechanismen, die die Biodiversität in einem Ökosystem regulieren und mit der Bedeutung von Biodiversität für Ökosystemleistungen. Ein Forschungsschwerpunkt sind mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität mariner Ökosysteme. Ziel ist es, die Folgen des Klimawandels für Meeresökosysteme und die Widerstandskraft von Ökosystemen realistisch einschätzen zu können.
Eine große biologische Vielfalt ist notwendig, damit marine Ökosystemen funktionieren. Mit ihrer Forschung möchte Birte Matthiessen die Biodiversität des Ozeans besser verstehen, ihre Funktionen und auch, wie diese Biodiversität auf Störungen der Umwelt reagiert. Sie untersucht, ob und wie der Klimawandel die Interaktionen von Arten verändert und welche Konsequenzen dies für die Ökosystemleistung haben könnte. Sie untersucht in nahezu natürlichen Gemeinschaften und über längere Zeiträume, welche Mechanismen des Klimawandels Einfluss auf die ökologischen Gemeinschaften nehmen. Als experimentelle Modellsysteme nutzt sie den kleinsten Vertreter des Planktons, den Phytoplankton, und benthische Makro- und Mikroalgen.
Wesentliche Fragen sind unter anderem: Wie verändern sich die Wechselbeziehungen zwischen Arten und marinen Lebensgemeinschaften durch multiple Umweltveränderungen? Treten durch Umweltveränderungen invasive Arten und neue Pathogene auf? Wie verändern Störungen und Einschleppungen die Biodiversität und Ökosystemleistungen wie Nährstoffspeicherung, Produktivität, Kohlenstoffbindung? Wie können marine Ressourcen besser geschützt werden?
In einem Projekt erforscht Birte Matthiessen wie Arten miteinander interagieren, beispielsweise als Räuber und Beute, wie sich die Interaktionen unter anderen Umweltbedingungen verändern und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Sie untersucht dafür die Beziehungen zwischen Phytoplankton und mit ihm assoziierten Bakterien. In ihren Projekten kombiniert Birte Matthiessen verschiedene Ansätze, um allgemeine Erkenntnisse zu erhalten über die Dynamik von Gemeinschaften von Organismen.
- seit 2012 Leiterin Biodiversitätsgruppe
- seit 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsgruppe Experimentelle Ökologie
- seit 2007 Postdoktorandin, Forschungsgruppe Meeresökologie – Nahrungsnetze
- 2007 - 2008 Redaktionsassistentin Meeresbiologie
- 2003 - 2006 Doktorandin, Leibniz-Institut für Meeresforschung (IFM-GEOMAR), Universität Kiel
- 2002 Masterarbeit, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)
- 2002 Master of Science, Universität Hamburg
Gremien und Mitarbeit (Auswahl)
- 2024 - 2028 Projekt „Shifts in bacteria-algae symbiotic interactions - effects on plankton community dynamics and properties”, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- 2022 - 2025 Projekt „Spatial algae - resource dynamics”, DFG
- 2021 - 2027 Projekt „Nachhaltiges und vollwertiges Mikroalgenprodukt aus verschiedenen Phytoplanktonarten zur Anwendung in der Aquakultur (PhytoComplement)“, EU und Land Schleswig-Holstein
- 2018 - 2022 Projekt „Nutrient uptake-related trait variability and trade-offs - adaptive evolution and community functioning in competing phytoplankton species”, DFG
- 2025 - 2017 BIOACID III, Theme 2: Shifts in benthic ecosystems and their services, BMBF