Prof. Dr.
Richard Gloaguen

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Rohstoffvorkommen
Seltene Erden
Data Science-Methoden
Künstliche Intelligenz
Richard Gloaguen

Dr. Richard Gloaguen leitet am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) die Abteilung Erkundung. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und entwickelt Technologien für die Wirtschaft, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen, zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. 

Mineralische und metallhaltige Rohstoffe, wie Erze oder Seltene Erden, sind die Grundlage für Elektromobilität und die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Richard Gloagueb erforscht mit seinem Team den Rohstoffbedarf für saubere Technologien und die Energiewende, zum Beispiel den Bedarf an Metallen und Seltenen Erden für Solarzellen, Windkraftanlagen oder die Wasserstoffproduktion. 

Er entwickelt neue Ansätze zur Rohstofferkundung und -charakterisierung. Dafür setzt er Kameras und Drohnen ein und kombiniert Daten mit Algorithmen. Ziel ist es, verlässliche Informationen über Rohstoffvorkommen zu gewinnen und dabei Eingriffe in die Natur und den Boden gering zu halten. Richard Gloaguen hat in Frankreich in Marine Geosciences promoviert und als Postdoktorand in Großbritannien gearbeitet.

Richard Gloaguen steht für Gespräche, Interviews oder Anhörungen zur Verfügung zu den Themen: 

  • Rohstoffvorkommen, Rohstofferkundungen, Rohstoffcharakterisierung
  • Mineralische Rohstoffe, metallhaltige Rohstoffe, Minerale, Metalle, Erze, Seltene Erden
  • Rohstoffe für Energiewende, Solarzellen, Wasserstoffproduktion, Windkraft
  • Drohnen, Roboter, 3-Modelle
  • Data Science-Methoden, Algorithmen, Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen 
     

Dr. Richard Gloaguen leitet am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) die Abteilung Erkundung. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und entwickelt innovative Technologien für die Wirtschaft, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen, zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. 

Metallhaltige und mineralische Rohstoffe stecken zum Beispiel im Kupferkabel oder der  Lithiumbatterie. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen steigt, denn sie werden für die  Elektromobilität oder die Versorgung mit erneuerbarer Energie gebraucht. Richard Gloaguen  entwickelt innovative Ansätze, um solche Rohstoffvorkommen zu entdecken, sie zu charakterisieren und zu kartieren. 

Mineralien haben im elektromagnetischen Spektrum über Eigenschaften, die etwas über die Häufigkeit und Zusammensetzung eines Rohstoffes verraten. Richard Gloaguen erfasst diese hyperspektralen Daten mit optischen Sensoren, einer Schlüsseltechnologie für Materialanalyse, Digitalisierung und Monitoring im Rohstoffsektor. Mit Hyperspektralscanner werden zum Beispiel Häufigkeit und Verteilung von Mineralien gemessen. Mit Hyperspektralkameras kann das Team Mineralzusammensetzungen, Strukturmerkmale und Alterationsmuster geologischer Aufschlüsse erkennen. Zudem werden Drohnen für Fernerkundungen eingesetzt und Roboter helfen bei der Kartierung enger oder gefährlicher Räume wie unterirdischer Minen und Tunnel. 

Mit seinem Team entwickelt Richard Gloaguen maßgeschneiderte Sensorlösungen und nutzt dafür  auch Data Science-Methoden, wie zum Beispiel Techniken des maschinellen Lernens. Er erforscht das Potenzial kollaborativer autonomer Drohnenschwärme, die verschiedene Aufgaben parallel durchführen können und erstellt 3D-Modelle, um Rohstoffvorkommen schneller zu identifizieren und Strategien für das Ressourcenmanagement abzuleiten. In einer Pilotanlage am HIF sind Echtzeit-Rohstoffcharakterisierungen möglich. 

Richard Gloaguen verfolgt damit einen digital gestützten Ansatz zur effizienten und nachhaltigen Rohstofferkundung. Ziel ist, Eingriffe in Natur und Boden möglichst gering zu halten und dennoch verlässliche Informationen über Rohstoffvorkommen zu gewinnen.

  • seit 2026 Honorarprofessor bei der TU Bergakademie Freiberg für Applied spectroscopy and data analysis
     
  • seit 2026 Gastprofessor bei der University oft he Witwaterstrand (Johannesburg)
     
  • seit 2013 Leiter, Abteilung „Exploration Technology“ bzw. „Exploration / Exploration Technology“, Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
     
  • 2003 - 2013 Leitung, Remote Sensing Group, Technischen Universität Bergakademie Freiberg
     
  • 2000 - 2003 Postdoktorand, Royal Holloway University of London, London, Großbritannien

  • 2000 Promotion in Marine Geosciences, University of Western Brittany, Brest, Frankreich, in Kooperation mit Royal Holloway University of London (UK) und Universität Göttingen
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