Sie haben Fragen zum Klimawandel?
Wir haben die Antworten!

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Ein Mangrovenbaum über und unter Wasser

Wie speichern Mangroven-Wälder CO2?

Mangroven helfen, den Klimawandel abzumildern, indem sie große Mengen von CO2 in ihrem Holz und ihrem Sediment langfristig festhalten – im Fachjargon sagt man, sie produzieren „negative Emissionen“. Wie machen die Mangroven-Wälder das genau?

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Blick nach oben: Kronen von Waldbäumen

Welches CO2-Speicherpotenzial haben die Wälder der Erde?

Die Wälder der Erde speichern enorme Mengen an Kohlenstoff und sind eine wichtige Senke von Treibhausgasen im Klimasystem. Insbesondere intakte Wälder und deren Ökosysteme können sehr effektiv atmosphärisches Kohlendioxid (CO2) in ihrer Stoffmasse einlagern. Daher ist die Aufforstung und der Schutz von Waldgebieten ein bedeutendes Mittel, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

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Grünes Seegras unter Wasser

Wie trägt Seegras zur Bekämpfung des Klimawandels bei?

Seegräser sind Pflanzen, die in den Gewässern vor den Küsten aller Kontinente leben – außer der Antarktis. Werden Seegraswiesen geschützt oder neu angepflanzt, können sie zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen – als naturbasierte Lösung zur Umkehrung der CO2-Emissionen, eine sogenannte "negative Emissionstechnologie".

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Industrieanlage mit Pfeifen und Rauch. Panorama von industriellem Komplex. Emissionen von Luftschadstoffen. Rauch aus einer Fabrik

Welchen Einfluss haben Luftschadstoffe auf unser Klima?

Wenn von Treibhausgasen die Rede ist, fallen meist die gängigen Begriffe wie Methan oder CO₂. Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ammoniak sind jedoch nicht weniger klimaschädlich. Sie können auch als Treibhausgase wirken oder sind Vorläuferverbindungen von diesen.

Ein Luftschadstoff ist eine Beimengung der Luft, die die menschliche Gesundheit und die Umwelt gefährden kann. Luftschadstoffe können aus natürlichen oder anthropogenen Quellen, also durch Menschen verursachten Quellen stammen. Natürliche Schadstoffe können zum Beispiel Ruß und Schwefeldioxid sein, die bei Vulkanausbrüchen entstehen. Anthropogene Luftschadstoffe sind zum Beispiel Feinstaub oder Kohlenmonoxid, die durch Verkehr verursacht werden.

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Alle Lamellen eines Gebäudes sind heruntergelassen, um die Hitze abzuwenden.

Macht der Klimawandel unsere Städte zu Hitzeinseln?

Der Klimawandel führt dazu, dass sich die Wettermuster ändern und Hochdruckwetterlagen häufiger entstehen. Diese wiederum begünstigen langanhaltende Hitzewellen und Wärmeinseln, die bei geringem Luftaustausch und wenig Wind entstehen. Vor allem in den Städten führt das zu einer anhaltenden Wärmebelastung, denn es kühlt nur langsam wieder ab. Auch in kleineren Städten treten diese dadurch vermehrt auf. Die Differenz kann in großen Städten bis zu 10 Grad Celsius betragen.

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Eine Person besprüht mit einer Sprayflasche einen Globus.

Was sind Emissionen und wie entstehen sie?

Emissionen sind eine der treibenden Kräfte der globalen Erwärmung. Es handelt sich dabei um Teilchen, Stoffe oder Strahlung, die in die Atmosphäre freigesetzt werden. Es gibt Emissionen aus der Natur wie beispielsweise Ruß aus Vulkanausbrüchen oder CO₂ aus Waldbränden. Und es gibt anthropogene Emissionen. Diese werden vom Menschen verursacht wie zum Beispiel Feinstaub, CO₂ und F-Gase aus Verkehr und Wärme- und Stromerzeugung oder Methan aus der Tierhaltung.

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Ein kleines gebasteltes Holzhaus ist umgeben von grünen Pflanzen. In dem Haus steht CO2-Bilanz.

Wie viel CO2 dürfen wir in Deutschland noch ausstoßen, um die Klimaziele zu erreichen?

Das Kohlenstoffbudget zeigt an, wie viel CO₂ wir Menschen ab dem heutigen Tag noch maximal ausstoßen dürfen, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und die globale Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Die Angabe beruht darauf, dass der Zusammenhang zwischen Temperatur und CO₂-Emissionen linear ist. Das bedeutet, dass die globale Durchschnittstemperatur immer weiter ansteigt, solange wir CO₂ in die Atmosphäre ausstoßen. CO₂ verhindert, dass Wärme in den Weltraum abgestrahlt werden kann, und verbleibt für hunderte bis tausende von Jahren in unsere Atmosphäre, wenn es einmal ausgestoßen wurde. Wollten wir die heutigen Temperaturen beibehalten, müsste die Konzentration an CO₂ in der Atmosphäre von 410 auf 353 parts per million sinken. Wir müssen unsere CO₂ Emissionen also auf Null, beziehungsweise Netto-Null reduzieren, wenn wir verhindern wollen, dass die Temperatur weiter ansteigt.

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