Die Initiative

Die Helmholtz-Klima-Initiative hat die beiden Schwerpunkte „Netto-Null-2050“ (Mitigation) und „Anpassung an Extrem-Ereignisse“ (Adaptation):

Autobahnkreuz
Autobahnkreuz
Mitigation
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Denys Nevozhai / Unsplash

Mitigation

Eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Mitteltemperatur auf unter 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau ist grundsätzlich möglich. Dies erfordert jedoch schnelle und konsequente Emissionsminderungen. Im Bereich „Netto-Null-2050“ (Mitigation) geht es in vier Forschungsprojekten einerseits darum, Wege zu solchen Emissionsminderungen zu finden. Andererseits sollen Möglichkeiten erforscht werden, um Kohlenstoffdioxid direkt aus der Atmosphäre zu entziehen, also sogenannte „negative Emissionen“ zu erreichen - beispielsweise durch Aufforstung, Wiedervernässung von Mooren oder technische Prozesse.

Zu den Projekten

 

Wald und Berge teilweise im Nebel
Wald und Berge teilweise im Nebel
Adaptation
©
Guy Bowden / Unsplash

Adaptation

Im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter hat sich die globale Mitteltemperatur bereits um 1,1 Grad Celsius erhöht. Diese Erwärmung wird – trotz aller Anstrengungen zu Emissionsminderungen – noch lange Zeit weitergehen beziehungsweise andauern. Für unser Leben folgen daraus viele Veränderungen: für unsere Gesundheit, für den Städtebau oder unsere Mobilität. Was das konkret bedeuten kann, erforscht der Bereich „Anpassung an Extremereignisse“ (Adaptation) in insgesamt neun Projekten. Die Ergebnisse werden künftige Situationen simulieren oder modellieren. Das wird Stakeholdern und Entscheidungsträgern neue Grundlagen für ihr Handeln eröffnen.

Zu den Projekten