Klimawissen
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Der Klimawandel stellt unsere Gesellschaft zunehmend vor komplexe Fragestellungen, die neue interdisziplinäre Ansätze verlangen. Dafür entwickeln alle 18 Helmholtz-Zentren in sechs Forschungsbereichen in unterschiedlichem Umfang wissenschaftsbasierte Lösungsansätze. Helmholtz KLIMA bereitet dieses Wissen auf und vernetzt Expert:innen mit Politik, Medien und Gesellschaft.
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Kompaktes Wissen in unseren
Mit Energieszenarien in die Zukunft blicken
Wie sieht die Welt im Jahr 2045 aus? Klar ist: Bis dahin muss Deutschland treibhausgasneutral werden. Doch es gibt viele unterschiedliche Wege, die zu diesem Ziel führen können. Welcher ist der beste? Detaillierte Energieszenarien der Jülicher Systemanalytiker:innen weisen die Richtung.
Digitale Entscheidungs-unterstützung für kritische Infrastrukturen während paralleler Krisen
Parallele Krisen – etwa eine Pandemie bei gleichzeitiger Überschwemmung – werden häufiger auftreten. Kritische Infrastrukturen und das öffentliche Gesundheitssystem sind nicht auf diese Herausforderungen vorbereitet. Wir treiben am HZI die Forschung voran, um kritische Infrastrukturen in Krisenzeiten zu verstehen und unterstützende digitale Instrumente zu entwickeln.
EU 1.5° Lifestyles: Nachhaltige Lebensstile ermöglichen durch strukturellen Wandel
Um möglichst nah am 1,5°-Ziel zu bleiben, sind erhebliche Emissionsminderungen nötig. Durch technologische Innovation allein sind diese nicht zu erreichen. Das Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit RIFS erforschte den notwendigen Wandel von Lebensstilen und dessen strukturelle Voraussetzungen.
Strom aus der Fassade – Beratung für die Bauwelt
Solarmodule können heute in vielen Farben und Formen produziert werden, die sich in Fassaden oder anderen Gebäudeflächen integrieren lassen. Nur sind diese Lösungen noch nicht allgemein bekannt. Ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin - HZB hat daher die Beratungsstelle BAIP gegründet, die sich an Fachleute aus der Bauwelt richtet.
Keine Energiewende ohne Nutzung des Untergrunds
Egal, ob es darum geht, das enorme Potenzial der Erdwärme anzuzapfen, überschüssige Wärme zu speichern oder Wasserstoff in großem Maßstab bereitzustellen: Wir sind dazu auf den Untergrund angewiesen. Dessen Nutzung wird uns helfen, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen.
Architektin Kieselalge: Diatomeenschalen sind Vorbild für nachhaltigen Leichtbau
Mikroskopisch kleine Kieselalgen sind wahre Meister im Leichtbau. Ihre Schalen sind bei minimalem Materialeinsatz extrem stabil. Forschende des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen die Bauprinzipien der Exoskelette und entwickeln daraus nachhaltige Architektur, die klimaschädlichen Beton einspart.
Membrantechnologie für die Abtrennung von CO₂ an Punktquellen
Die Transformation zur Klimaneutralität ist eine der größten Herausforderungen, der denen sich moderne Industriegesellschaften in den nächsten Jahren stellen müssen. Aber das wird nicht ganz ohne CO2- Ausstoß gehen, z. B. bei der Zementherstellung. Hereon entwickelt Membrantechnologien, um dieses CO2 abzutrennen.
Wie die Finanzierung der Pariser Klimaziele gelingen könnte
Es ist der ewige Streit ums Geld. Wie viel Geld geben die entwickelten Staaten, um die Pariser Klimaziele zu finanzieren? Der UFZ-Klimaökonom Reimund Schwarze hat mit dem Wissenschaftsredakteur Ralf Röchert (Alfred-Wegener-Institut (AWI)) analysiert, wie sich die globalen Klimafinanzströme verteilen. Sie plädieren für einen Systemwechsel in der Finanzierungsfrage.
Ozeane an der Grenze: Ökosysteme leiden
Meere dämpfen den Anstieg von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. Doch diese Leistung geht auf Kosten maritimer Ökosysteme. Stoffgleichgewichte in den Ozeanen geraten aus der Balance – und viele Arten in Gefahr. Was können wir tun, um gegenzusteuern?