Klimawissen
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Der Klimawandel stellt unsere Gesellschaft zunehmend vor komplexe Fragestellungen, die neue interdisziplinäre Ansätze verlangen. Dafür entwickeln alle 18 Helmholtz-Zentren in sechs Forschungsbereichen in unterschiedlichem Umfang wissenschaftsbasierte Lösungsansätze. Helmholtz KLIMA bereitet dieses Wissen auf und vernetzt Expert:innen mit Politik, Medien und Gesellschaft.
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Kompaktes Wissen in unseren
Der Albedo Effekt
Die Albedo ist der Grund dafür, dass Polarforschende sich auch an Tagen mit strahlendem Sonnenschein dick einpacken müssen, wenn sie in Schnee und Eis unterwegs sind. Der Begriff bedeutet soviel wie ‘Weißheit’ und ist das Maß dafür, welchen Anteil der einfallenden Sonnenstrahlung eine Oberfläche zurückwirft.
Welche Bedeutung haben Eisschilde für unser Klima?
Als Eisschilde bezeichnet man ausgedehnte und mächtige Eismassen, die auf festem Boden aufliegen. Sie sind aus Schnee entstanden, der sich nach und nach unter dem Druck neu entstehender Schichten in Eis verwandelt. Von oben bildet sich durch Schneefall stetig neues Eis, während Druck und Erdwärme an der Unterfläche oft ein gewisses Maß an Schmelze bewirken.
Was ist Kohlendioxid und warum ist es ein Problem für das Klima?
Das Gas Kohlendioxid (CO₂) besteht aus einem Kohlenstoff- und zwei Sauerstoffatomen. Es ist ein natürlicher Bestandteil unserer Luft, allerdings ist sein Anteil sehr gering: Nur etwa 0,04 Prozent des Luftvolumens sind CO₂; Hauptbestandteile der Luft sind Stickstoff und Sauerstoff. Das klingt sehr wenig – trotzdem spielt das CO₂ eine sehr wichtige Rolle.
Welche Folgen hat der Klimawandel für Permafrostböden?
Permafrost ist gefrorener Boden, dessen Temperatur für mindestens zwei Jahre in Folge unter dem Gefrierpunkt (0°C) liegt. Er prägt rund 15 Prozent der Landoberfläche der Nordhalbkugel und 10 Prozent der Erdoberfläche. Sogenannte Permafrost-Gebiete sind beispielsweise die Arktis und vereinzelt auch die Antarktis.
Polarforschung: Expeditionen in eine schwindende Welt
In ihrem neuen Buch erzählt Stefanie Arndt, Schneeforscherin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), wie das Abschmelzen der Polkappen unseren Planeten für immer verändern wird. Ein Leseprobe.
Wie speichern Mangroven-Wälder CO₂?
Mangroven sind Bäume, die an Küsten wachsen, wo das Wasser warm und salzig ist. Vor allem in den Tropen bilden sie Wälder in der oberen Gezeitenzone. Das Ökosystem Mangrovenwald umfasst verschiedene Arten von Pflanzen, Bäumen, Sträuchern, Palmen, und Farnen, die an den Kontakt mit Salzwasser aus dem Meer und aus Flussmündungen angepasst sind.
Wie trägt Seegras zur Bekämpfung des Klimawandels bei?
Seegräser sind Pflanzen, die in den Gewässern vor den Küsten aller Kontinente leben, außer der Antarktis. Sie bilden große Unterwasser-Wiesen – dichte, grüne Ökosysteme, die seichte Teile des Meeresbodens bedecken, Kohlendioxid (CO₂) aufnehmen und im Boden speichern.
Was ist Permafrost, und wo ist er zu finden?
Permafrost ist gefrorener Boden, dessen Temperatur für mindestens zwei Jahre in Folge unter dem Gefrierpunkt (0°C) liegt. Er prägt rund 15 Prozent der Landoberfläche der Nordhalbkugel und ist beispielsweise in der Arktis und vereinzelt auch in der Antarktis anzutreffen.
Die Landwirtschaft von morgen
Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion hängen maßgeblich von Wetter und Klima ab. Mit dem Klimawandel müssen sie sich auf längere Dürrezeiten, mehr Hitze oder Starkregen einstellen. Ein neues Dialognetzwerk will sich nun mit 50 ausgewählten Praktiker:innen aus Landwirtschaft und Naturschutz der Zukunft der Landwirtschaft widmen.