KLIMA Lunch | Neue Sicherheitspolitik für Europa: Umwelt- und Klimaschutz als entscheidende Sicherheitsfaktoren der Zukunft
Zunehmende geopolitische Spannungen, Ressourcenabhängigkeiten und Klimatreiber prägen die aktuelle sicherheitspolitische Lage. Fragen nationaler Sicherheit und globaler Nachhaltigkeit sind dabei untrennbar miteinander verknüpft. Wie kann eine zukunftsorientierte Sicherheitspolitik Klima- und Umweltrisiken systematisch mitdenken und ihnen präventiv entgegenwirken?
Als Ausgangspunkt des KLIMA Lunches dienen der aktuelle Lagebericht des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) „Sicherheit – nachhaltig und integriert gestalten“ sowie das zum 30. Juni erscheinende Teilgutachten „Umwelt prägt Sicherheit“, das konkrete Empfehlungen für eine moderne, integrierte Sicherheitsarchitektur formuliert.
Weshalb sind Klima- und Umweltschutz so wichtig beim Aufbau einer multidimensionalen Sicherheitsarchitektur? Welchen Beitrag kann der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zur Sicherheitspolitik leisten, auf ziviler wie militärischer Ebene, national und über Ländergrenzen hinweg? Wie können natürliche Infrastrukturen zum Zivil- und Bevölkerungsschutz beitragen? Zudem widmen wir uns der menschlichen Sicherheit: Wir zeigen, wie biologische Vielfalt die Gesundheit jedes einzelnen verbessert – und damit die Resilienz der gesamten Gesellschaft erhöht.
Darüber diskutieren wir mit zwei Expertinnen des WBGU:
Prof. Dr. Aletta Bonn ist Professorin für Ökosystemdienstleitungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiterin der Abteilung für Biodiversitätsforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ. Sie untersucht insbesondere, wie Biodiversität, Landschaften und Ökosysteme gesellschaftliche Resilienz, Gesundheit und Lebensqualität beeinflussen.
Prof. Dr. Sabine Schlacke leitet den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verwaltungs- und Umweltrecht der Universität Greifswald und ist geschäftsführende Direktorin des Instituts für Energie-, Umwelt- und Seerecht (ifEUS). Sie forscht zu den rechtlichen und politischen Grundlagen der ökologischen Transformation – insbesondere an der Schnittstelle von Umweltrecht, Klimaschutz, Energiepolitik und Nachhaltigkeit.
Hinweis: Die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung.
Weitere Informationen zur Lagebeurteilung und den beteiligten Helmholtz-Beiräten
Bitte beachten: Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf persönliche Einladung.